podcasts Folge 9 · 6. Oktober 2026 · 33 Min.

#9 Mieten oder kaufen: Was eine Maschine kostet, die nur herumsteht

Auf fast jedem Betriebshof steht ein Minibagger. Und trotzdem kommt der Moment, in dem fünf davon nicht reichen. Moritz und Claas, die Gründer von RoadPartner, sprechen in dieser Folge über eine Frage, die in jedem Bauunternehmen regelmäßig auf dem Tisch liegt: Maschine kaufen oder mieten? Claas…

Cover #9 Mieten oder kaufen: Was eine Maschine kostet, die nur herumsteht

Auf fast jedem Betriebshof steht ein Minibagger. Und trotzdem kommt der Moment, in dem fünf davon nicht reichen. Moritz und Claas, die Gründer von RoadPartner, sprechen in dieser Folge über eine Frage, die in jedem Bauunternehmen regelmäßig auf dem Tisch liegt: Maschine kaufen oder mieten?

Claas erklärt, welche Maschinen zur Grundausstattung gehören, vom Minibagger über Rüttelplatte und Radlader bis zu Fertiger, Walze und kleiner Fräse, und warum Anbaugeräte oft die eigentliche Entscheidung sind. Dann geht es ums Geld: Was eine Maschine kostet, die nur auf dem Hof steht. Vorhaltezeiten, Finanzierung, Service, Schmierstoffe, Lagerplatz. Und warum niemand für einen einzelnen Einsatz einen Beschicker für 300.000 bis 500.000 Euro kauft.

Die beiden gehen die Kriterien durch. Bedarf feststellen, wenn der Chef aus dem Fenster schaut und fünf Minibagger sieht, die nächste Woche alle im Einsatz sind. Personal, das eine Großfräse überhaupt fahren kann. Werkstattkapazität, Zinsen, Tilgung. Und der 20-Tonnen-Bagger, den der Geschäftsführer aus Lust und Laune kauft und der dann drei Viertel des Jahres auf dem Platz steht.

Miete hat auch Nachteile, und Claas nennt sie aus eigener Erfahrung: die falsche Maschine für den Anwendungsfall, wenn der Kanal doch tiefer liegt als geplant. Bedienungsschwierigkeiten bei fremden Geräten. Der Bagger, der von der Baustelle abgeholt wird, weil er schon weitervermietet ist. Die verrauchte Kabine. Und die Gemütlichkeitsfalle beim Mietkauf, wenn die Maschine einfach stehen bleibt und die Baustelle jeden Tag mitbezahlt.

Zum Schluss der Blick darauf, wie Mieten heute läuft: drei Kontakte im Umkreis, kein Vergleich, Tagessätze, die keiner hinterfragt. Warum kaum ein Vermieter seine Konditionen öffentlich zeigt und wie RoadPartner Preisstaffeln, Verfügbarkeiten und Direktbuchung abbildet. Dazu die Frage, wie man einen Bagger eigentlich wäscht, was eine abgesprungene Kette wiegt und warum blitzblanke Maschinen auch ein schlechtes Zeichen sein können.

Kapitel

  1. 00:00Worum es heute geht
  2. 00:46Welche Maschine auf jedem Hof steht: Minibagger, Rüttelplatte, Radlader
  3. 03:40Warum es bei RoadPartner noch keine Bagger gibt
  4. 04:47Was man eher mietet: Spezialgeräte und der sechste Minibagger
  5. 05:39Vorhaltezeiten: was eine Maschine kostet, die nur herumsteht
  6. 07:43Markentreue und Stolz auf die eigene Maschine
  7. 09:36Fuhrpark erneuern: Betriebsstunden statt Kilometer
  8. 10:05Leasing, Mietkauf und der Nachbarbetrieb
  9. 11:35Kaufen oder mieten: die Kriterien
  10. 13:03Bedarf feststellen: fünf Minibagger auf dem Hof und trotzdem zu wenig
  11. 14:01Habe ich überhaupt das Personal dafür?
  12. 15:24Der 20-Tonnen-Bagger als Deko
  13. 16:10Was die eigene Werkstatt kann und was nicht
  14. 16:55Nachteile der Miete: falsche Maschine, Transport, Bedienung
  15. 19:04Reinigung, Rauchen in der Kabine und Versicherung
  16. 19:47Wenn der Mietzeitraum nicht reicht
  17. 20:56Mietkauf und die Gemütlichkeitsfalle
  18. 22:00Wie Mieten heute abläuft: drei Kontakte und keine Transparenz
  19. 23:43Vermietung auf RoadPartner: Konditionen sehen und vergleichen
  20. 24:36Wird bei der Miete verhandelt?
  21. 26:46Preisstaffeln, Direktbuchung und Verfügbarkeiten
  22. 28:43Wie eine Baumaschine gewaschen wird
  23. 29:48Folierung, Chromketten und das Aushängeschild
  24. 30:20Wenn die Kette abspringt
  25. 31:14Eure Meinung: mieten oder kaufen? Abschluss