podcasts Folge 7 · 22. September 2026 · 35 Min.

#7 Keiner kennt den Preis von heute: Saison, Wetter und Preistransparenz im Straßenbau

Ende September ist im Straßenbau der Moment, in dem alles gleichzeitig raus soll. Die Saison läuft auf die Zielgerade, das Wetter wird unberechenbar, und genau dann fängt der Preis an, sich zu bewegen. Moritz und Claas, die Gründer von RoadPartner, nehmen sich das Jahr im Straßenbau vor und landen…

Cover #7 Keiner kennt den Preis von heute: Saison, Wetter und Preistransparenz im Straßenbau

Ende September ist im Straßenbau der Moment, in dem alles gleichzeitig raus soll. Die Saison läuft auf die Zielgerade, das Wetter wird unberechenbar, und genau dann fängt der Preis an, sich zu bewegen. Moritz und Claas, die Gründer von RoadPartner, nehmen sich das Jahr im Straßenbau vor und landen dabei zwangsläufig beim Preis.

Claas erklärt, warum der Asphalteinbau an Temperaturen hängt und was passiert, wenn ein Auftraggeber trotzdem auf Ausführung besteht. Bedenken anmelden, Gewährleistung ausschließen, und im schlimmsten Fall fährt ein halbes Jahr später die Fräse wieder über die Fläche. Dazu Regen und Bitumenemulsion, volle Auftragsbücher im Herbst und die Frage, wann die Kolonnen wirklich in die Winterpause gehen.

Für Kommunen und Bauhöfe beginnt genau dann die eigene Saison. Winterdienst, freie Straßen für Schulbus und Berufsverkehr, und danach die Schäden, die im Winter entstanden sind.

Nebenbei klärt sich, warum Händler und Nachunternehmer erst dann den Kopf für neue Themen haben.

Im zweiten Teil geht es um den Preis. Warum man im Straßenbau nicht in zwei Minuten herausfindet, was ein Eimer Kaltasphalt kostet, was Rohstoffpreise damit zu tun haben und warum es Preislisten gibt, die Neukunden bewusst zu hoch begrüßen. Die beiden sprechen darüber, was Transparenz wirklich heißt. Nicht, dass der Billigste gewinnt, sondern dass man vergleichen kann. Der billigste Kaltasphalt ist oft der teuerste, weil die Kolonne eine Woche später wieder am selben Schlagloch steht.

Zum Schluss die Rechnung, an die niemand denkt. Der Probeeimer. Wer ihn palettenweise kauft statt einzeln über das Mischwerk, spart im Jahr eine vierstellige Summe. Über alle Verbrauchsmaterialien hinweg landet selbst ein kleiner mittelständischer Betrieb schnell bei 50.000 bis 100.000 Euro im Jahr.

Kapitel

  1. 00:00Worum es heute geht
  2. 00:36Warum der Asphaltbau ein Saisongeschäft ist
  3. 02:01Einbau bei Grenztemperaturen und die Bedenkenanmeldung
  4. 02:54Regen, Bitumenemulsion und der Schichtenverbund
  5. 03:47Kurzer Winter, früher Start, lange Tage
  6. 05:14Kommunen und Bauhöfe: wenn der Winterdienst beginnt
  7. 06:11Warum die Schäden im Winter entstehen
  8. 06:46Wie ein Schlagloch entsteht
  9. 09:03Frost-Tau-Wechsel: warum der Nullpunkt das Problem ist
  10. 09:53Ohne Winterdienst sieht man die Schäden nicht
  11. 11:02Was das Mischwerk im Winter macht
  12. 12:16Händler und Nachunternehmer: im Winter ist der Kopf frei
  13. 12:47Warum ein Dispositionstool in die Winterpause gehört
  14. 14:59Warum die Preise im Straßenbau intransparent sind
  15. 17:55Qualität und Preis: der billigste Kaltasphalt
  16. 18:25Wenn die Kolonne eine Woche später wieder anrücken muss
  17. 20:10Geiz ist nicht geil
  18. 20:51In jeder anderen Branche vergleicht man Preise
  19. 21:22Wie heute verglichen wird, und die Preisliste für Neukunden
  20. 22:46Weniger Aufwand im Einkauf und im Vertrieb
  21. 23:53Wie viel Transparenz verträgt der Markt
  22. 25:36Was Anbieter von öffentlichen Preisen haben
  23. 28:06Gleicher Preis für alle, und wann Konditionen berechtigt sind
  24. 29:22Mengenstaffeln, Lagerkosten und der Jahresbedarf
  25. 30:55Der Probeeimer
  26. 33:03Was ein Preisvergleich an Zeit spart
  27. 33:47Ausblick und Abschluss
Transkript der Folge lesen ca. 6.300 Wörter

Automatisch erstelltes und nachbearbeitetes Transkript. Zeitangaben sind ungefähr, kleine Abweichungen zum gesprochenen Wort sind möglich.

Moritz00:00Moin und herzlich willkommen zu RoadTalk, dem Podcast für den Straßenbau. Mein Name ist Moritz Wübbelsmann und heute ist wieder mal Claas Buse dabei.

Claas00:07Moin Moritz, ja ich freu mich auf den neuen Podcast.

Moritz00:09Moin. Jo, mich auch heute wieder nur zu zweit. Die letzte Folge ist gut angekommen mit Léon Heß, dem Polier- und Straßenbaumeister. Da hatten wir es ja eigentlich auch bisschen über die Saison. Lief ja auf Hochtouren oder läuft noch auf Hochtouren. Und er hat auch von den heißen Temperaturen berichtet. Claas, woran liegt das denn? Das ist so saisonales, das Geschäft.

Claas00:32Ja, der Asphalt Einbau, Leon hat jetzt über den Gussasphalt, aber auch über den Heißasphalt AC bzw. Walzasphalt. Das liegt natürlich daran, dass es verschiedenste Temperaturen natürlich über das Jahr hinweg gibt. Das kennen wir auch, im Sommer ist es eher warm und im Winter natürlich eher kalt. Und dann hat man natürlich noch die Übergangszeiten. Laut den Regelwerken ist es einfach so, dass man nur bis zu bestimmten Temperaturen einbaut. welche Bitumenemulsionen man auch nutzt und welche Asphaltart, sage ich jetzt mal. Aber im Grunde genommen kann man es immer so sehen, das Jahr läuft eigentlich schon bis Dezember. Wenn dann schon mal Frost oder große Schlechtwetterperioden dazukommen, dann kann es natürlich auch schon mal früher enden. Und über Weihnachten und Neujahr, dann ist es so so meist so, dass dann die Kolonnen eine Auszeit haben, weil Leon hat ja auch berichtet, dass die relativ viel, sage ich mal, auch arbeiten. zum Teil 4 Uhr morgens auf, kommen 19 Uhr abends erst zurück. Da kommen natürlich auch schon einiges an Stunden zusammen. Und dann ist es eben so, sobald dann, sag ich mal, die Frostzeit einsetzt, beziehungsweise so, so die Temperaturen so sind. Das erste ist, die Kolonne natürlich nicht gerne draußen sind, weil sie schon viele Stunden gearbeitet haben, aber auch, weil es natürlich dann mit dem Regelwerk nicht mehr so hinhaut. Da hat man sich auch Gedanken gemacht, wieso baut man bei gewissen Temperaturen nicht mehr ein. Da kann es dann natürlich auch dazu kommen, dass dann die Qualität darunter leidet. Es gibt dann auch Auftraggeber, sagen, ich muss es aber jetzt ausgeführt bekommen. Dann schreibt man dann auch einen Text hin und sagt, dass man beispielsweise keine Gewährleistung übernimmt. Man meldet dann einmal an, dass man Bedenken hat. So heißt das dann im Baujargon. Dann könnte man trotzdem einbauen, aber sagt dann einfach, wenn es dann im Nachhinein zu schägen gekommen ist. die Qualität ebenso nicht ist, wie sie sonst hätte sein sollen, dass man dafür keine Gewährleistung übernimmt und natürlich dann ein halbes Jahr später nicht wieder anrückt und im schlimmsten Fall die der Fräse einmal wieder über die Flächen fährt, alles wieder rauskupft und neu wieder einbaut. Genau, das ist einfach so bisschen der Grund, warum es dann zeitliche Unterschiede gibt. Früher waren die Zeiten, meine ich, auch mal länger, habe ich mal gehört. Da war... kamen die Kolonnen erst sehr spät wieder aus der Winterpause wieder, aber jetzt guckt man halt auch immer nach Auftragslage, was man noch zu bedienen hat. Das ist auch immer ganz interessant. Über das Jahr hinweg ist es so, dass es tolle Regen-Wetter-Perioden gibt, wo es wirklich viel Regen oder ähnliches da kann man auch nicht einbauen, weil dann müsste man sicherstellen, dass die Bitumenemulsion auch das Wasser bricht, den Schichtenverbund auch wirklich zu haben. Da wäre dann einfach wirklich das Problem, dass... Es ist gegebenenfalls einfach so, dass es auch schon mal so zu Verschiebungen innerhalb des Jahres kommt. Beispielsweise mal eine Woche, wo man nicht arbeiten kann. Und nach hinten hinaus, wenn man volles Auftragsbuch hat, muss man natürlich dann die ganzen Sachen abarbeiten, weil alle wollen ihre Baustellen fertig haben. Beziehungsweise haben ja auch die Töpfe und die Gelder dafür eingeplant. Und es gibt ja auch Ausführungszeiten, die bestimmt worden sind. Und so kann es zum Ende des Jahres auch noch mal richtig stressig werden.

Moritz03:43Ja, okay. Und es hat auch sicher was damit zu tun, wenn du mal ein bisschen einen kürzeren Winter hast. Vielleicht auch durch einen Klimawandel oder so, dass er jetzt auch noch später die Pause beginnt, oder? Im Winter?

Claas03:54Ja genau, dieses Jahr war es so, dass es ein sehr langer Winter ist, aber es kann natürlich auch schon mal vorgekommen sein, dass man schon wieder Mitte Januar oder so angefangen ist. Die auf dem Straßen- und Tiefbau sind, sage ich mal Pflasterflächen, Tiefbau, Rohrleitungsbau, die fangen auch schon alle immer bisschen eher an. Aber im Asphaltbau ist das doch wirklich schon spezieller, dass die Winterpausen auch echt mal lang sein können. Dann guckt man halt trotzdem, ob man die Kolonnen mal so beschäftigen will, es auch immer genug auf dem Platz mal zu tun oder... dass die anderen Kolonnen mithelfen. Aber im Grunde genommen haben die schon wirklich immer lange dann frei, auch weil es gerade mal gut für die ist, weil die ja, sag ich mal, immer auch längere Stecken am Tag hinter, also ablegen müssen bzw. fahren müssen. Und genau das ist auch ganz angenehm für die, weil die knüppeln schon wirklich viele Stunden. Der Rest auch, so ist es nicht, aber die Asphalt

Moritz04:41Ja absolut.

Claas04:44Kolonne schon im Besonderen hat lange Tage.

Moritz04:47Ne, absolut. Ja, also bei Straßenbauunternehmen ist es im Winter dann etwas ruhiger. Wir teilen ja unsere Kunden auch immer eigentlich in zwei Segmente ein, grob. Straßenbauunternehmen auf der einen Seite, dann Kommunalbetriebe auf der anderen. Für die geht es dann vielleicht auch erst richtig los, oder? Mit einer anderen Geschichte, mit dem Winterdienst und Schlaglochsanierung etc. Oder, Klas?

Claas05:10Ja, genau, richtig. Also die Kommunen haben natürlich auch über was hin ja hinweg viel zu tun, aber sind ja auch meist im öffentlichen Dienst. die haben ja dann auch andere, die kriegen ja einen Festgehalt. Das ist ja nicht so wie bei den Straßenbauunternehmen. Die werden ja nach Stunden bezahlt und so kann man es dann eben auch aufteilen. Die Jungs haben dann natürlich auch sehr viel zu tun, sage ich mal, wenn Winterdienst einerseits ist, ob das jetzt die Autobahn GmbH ist, ob das der kleine Bauhof in der Gemeinde oder in der Stadt ist. Aber die Straßen müssen frei sein. Einen unserer vorigen Podcasts hatten wir uns noch mal unterhalten, wer ist für welche Straßen zuständig. Und da muss einfach sichergestellt werden, dass die auch befahren werden können, damit eben die Kinder mit dem Schulbus zur Schule kommen, wenn sie nicht gerade frei haben, weil es zu kalt ist. Oder aber natürlich die Arbeitnehmer, die auch jeden Tag zur Arbeit natürlich müssen, die dann nicht das Glück haben, wie eine Asphaltkolonne zu Hause bleiben zu können, weil die beispielsweise einen Brotjob haben. Aber dafür haben die Jungs sich das ja dann schon etwaig verdient. Genau, aber das ist dann einfach wirklich wichtig. Dass die Straßen natürlich einmal dann vom Schnee geräumt werden, sowieso die Gehwege etc. Dass die dann auch, sag ich mal, auch für die Fußgänger und Fahrradfahrer fahrbar sind. Und du hast es angesprochen, die Straßenerhaltung. Die Schäden kommen meist erst im Winter, beziehungsweise sie entstehen im Winter. Und da geht es natürlich auch diese Schäden frühstmöglich zu beseitigen und zu beheben. Das machen die Bauhöfe selbst, wenn es, ich mal, von den Kapazitäten. Engwild können die natürlich auch in meinen Straßenbauunternehmen ein hiesiges aus ihrer Region mit dazu rufen und gucken, ob die auch noch mal mit unterstützen können. Aber es ist schon ganz wichtig, dass sie damit anpacken.

Moritz06:42Wie entsteht denn so ein Schlag? hast gerade gesagt, das entsteht vor allem auch im Winter. Was passiert da genau?

Claas06:47Ja, ein Schlagloch entsteht so. Man kann sich so vorstellen, man hat Risse in der Fahrbahn. Und die entstehen einerseits durch Alterung, aber auch durch Materialschwächen, durch schweren Verkehr. Und dann ist es so, im Winter sickert das Wasser in die Hohlräume ein, die dann, sage ich mal, entstehen bei diesen Rissen. Und das Wasser, was in die Hohlräume eingetreten ist, das dehnt sich aus bei Frosttemperaturen. Wenn sich das ausdehnt, kann man sich vorstellen, dass der Asphalt Wenn das Wasser aufgetaut ist, fahren die Fahrzeuge rüber und die Hohlräume zerbrechen. Das dann meist so, dass sich das ausweitet. Solange man etwas nicht behandelt, wird es immer schlimmer. So kann man sich das beim Schlag vorstellen. Das Schlagloch wird immer größer. Je mehr Autos drüber fahren, desto mehr Zerbrüche. Man sieht es ja auch irgendwann, an welchem Loch Weil dann das Asphaltmischgut, das Gehärtete, was immer weiter zerbröselt, auch ausgefahren wird. So entstehen die Schlaglöcher durch die Belastung und den Verkehr. Verstärken kommt auch noch mit dazu. Das hat man auch mit der Zeit festgestellt, dass es auch durch Salz nicht besser wird. Im Winter wird viel Salz gestreut. Darum geht es natürlich auch darum, solche Schlaglöcher, aber auch Risse, Allgemeinen natürlich frühstmöglich zu behandeln bzw. durch die Straßenerhaltung zu reparieren, damit diese Schäden nicht entstehen können. Also sprich jetzt einmal Prävention, auf der anderen Seite dann aber auch wieder Schadensgutmachung. Wenn der Schaden erst mal entstanden ist, wo man nicht mehr gegen vorarbeiten kann, ihn zu vermeiden, dann muss man natürlich den Schaden beheben. Genau, und so kann man sich das dann eigentlich vorstellen. Was nimmt man dann? Moritz, wenn man Schlagloch hat und nicht reparieren möchte.

Moritz08:45Keiner ist falsch, das ist dann die Wahl.

Claas08:47Genau, richtig, bei Rissen nimmt man dann beispielsweise für die Rissanierung. Und genau, da muss man halt immer schauen, dass man das schnellstmöglich wieder behoben bekommt. Das sind so die Punkte.

Moritz08:57Na okay, dann hat man ja vor allem bei so schwankenden Temperaturen die 0 Grad auch viele Probleme und viele Schlaglöcher an. Wenn du jetzt einfach mal mehrere Wochen Minustemperaturen hast, dann ist es vielleicht gar nicht so schlimm, wenn du, ich sag mal wie in Ostfriesland, immer so die 0 Grad, so schwankende Temperaturen, dann über Anspruch, dass den Boden noch mehr, oder? das halt?

Claas09:21Ja, auf alle Fälle. Das kann ich auch gut vorstellen. Im Detail kann ich so nicht sagen, ich würde schon sagen, dass das auch damit zu beiträgt. Weil wenn es immer wieder passiert und man kann sich das auch so vorstellen, wenn sich das immer weiter ausdehnt und du hast vollkommen recht, wenn dann wieder Wasser eintritt in die Hohlräume, dann weiten die sich immer weiter aus. Also doch, jetzt wo du es sagst.

Moritz09:39Ja, das macht Sinn.

Claas09:41Das ist lässig, das plausibel. Ja, das ist dann einfach wichtig, dass man dann, sag ich mal, die Schlaglöcher dann auch reparieren kann. Und was noch dazu kommt, wenn man natürlich dann auch Schnee oder Frost auf der Straße hat, dann kann man natürlich auch diese Schäden nicht behandeln. Deswegen ist auch der Winterdienst so wichtig, weil wenn die Straße erst mal vereist ist über längere Zeit etc. Das kennt man ja auch, wenn man Anliegerstraßen hat, wo dann wirklich Menschen drinne wohnen. Da fährt ja ein Winterdienst jetzt nicht mehr rein. Dann kennt man es ja auch, wenn man morgens mit dem Fahrrad aus der Straße rausfährt auf die Hauptstraßen. Da kann man fahren, auf den eigenen Straßen haben die dann nicht, weil die auch lange vereist sind. Da sieht man auch Schäden dann erst später. Deswegen ist es auch ein lang anhaltender Zeitraum, in dem die Schlaglöcher beispielsweise auch behandelt werden müssen. Die fallen natürlich eher auf auf Hauptverkehrsstraße, die auch vom Winterdienst befahren werden und geräumt werden. Und sage ich mal so kleinere Straßen, die gar nicht im Fokus des Winterdienstes sind. Da fällt das dann gegebenenfalls auch mal später auf. Wir in Ostfriesland hatten ja auch schon mal Perioden, wo dann auch doch mal Monat oder so Schnee lag.

Moritz10:44Ja klar, das gibt's

Claas10:46Auch wenn es selten vorkommt. Ich meine, du in der Schweiz hast natürlich noch ein bisschen mehr mit Schnee zu tun als wir in Ostfriesland. Genau.

Moritz10:54Ja, das stimmt. Mal gucken, wie es diesem Winter wird.

Claas10:58Ja Moritz und wir hatten jetzt auch mal darüber gesprochen. sehr saisonal. Bauhof, sage ich mal, hat in den Wintermonaten zu tun. Straßenbauunternehmen dann eher weniger. Und das Straßenbauunternehmen hängt ja natürlich auch irgendwo mit dem Asphaltmischwerk zusammen. Asphaltmischwerk, schließt die Türen, was macht das?

Moritz11:16Die sind wahrscheinlich im wohlverdienten Urlaub irgendwo in der Karibik oder so. Nein, die nutzen die Zeit sehr wahrscheinlich jetzt aktuell halt mit Niedrigtemperaturasphalt zum Umrüsten, oder? Da wird ja auch bei dem einen oder anderen Mischwerk nötig sein, dass sie da was an den Anlagen ändern. Und generell werden die solche Arbeiten wahrscheinlich dann auf die Wintermonate legen.

Claas11:39Ja genau, ist rechtlich. dann natürlich auch Revisionsarbeiten, temperaturabgesenkten,

Moritz11:43Prächtig.

Claas11:44Asphalt. Da gibt es ja, sag ich mal, wenn man jetzt mit Additiven arbeitet, die dem Asphaltmischgut bei der Herstellung hinzugegeben werden, dann sind es ja meist Dosieranlagen. Bei Schaumbitumen ist es noch bisschen komplizierter, ist auch so die teuerste Anschaffungsmethode für ein Asphaltmischwerk. Aber ganz genau, wie du es gesagt hast, sonst Revisionsarbeiten. Und dann... müssen die natürlich auch schauen, dass im Frühjahr deren Anlage wieder läuft und dann möglichst über das Jahr hinweg natürlich möglichst wenig Stillstand halten.

Moritz12:12Ja, aber man merkt es sogar auch auf der Händlerseite. Wir hören ja immer wieder, allem, wir sind ja jetzt schon bisschen länger dabei, auch in den Gesprächen mit den verschiedenen Anbietern. die sagen auch immer, wenn sie gerade keine Zeit haben, wir sprechen im Winter oder so, dann haben sie für andere Themen auch den Kopf. Und das Gleiche auch

Claas12:31Ja, genau.

Moritz12:31auf der Nachunternehmerseite. Da wollen ja auch viele...

Claas12:35Genau, je nachdem wie lange dann immer der Winter ist, dann misst sich daran, wie viel Zeit sie gerade für uns haben oder eben nicht. Genau.

Moritz12:42Ja, genau. Eben, weil zum Beispiel unser Dispositionstool für Nachunternehmer oder generell Dienstleister, Planpartner, da gibt es natürlich viele in der Branche, die noch gar kein ähnliches Tool nutzen und das gerne machen wollen würden. Also die Planung ab sofort mit Planpartner, aber das kann man halt jetzt während der Hochsaison gar nicht machen. Das frisst so viel Zeit, dass es ja bei dem einen oder anderen dann zum Jahreswechsel angesetzt.

Claas13:09Genau, richtig. Da kann man dann besser in die Integration reingehen, weil die einerseits selber, sage ich mal, Personalmangel haben und ähnliches, wodurch dann natürlich unsere Dispositionstool natürlich super Abhilfe schafft. Aber es ist jetzt einfach schwierig und genau, man muss dann auch immer gucken, dass man die Mitarbeiter nicht überfordert, wenn die schon sehr, sage ich mal, gestresst sind. Dann natürlich auch, dass man halt jetzt einfach schaut, dass man sich einen ruhigen Augenblick nimmt und ich denke, das ist auch positiv für beide Seiten, weil wir können die ganze

Moritz13:36Absolut.

Claas13:37Ruhe in ... das System einführen, was jetzt nicht hochkompliziert ist oder ähnliches, aber natürlich auch einfach mal so eine kleine Schulung bedarf, dass man einfach sehr vertraut dann auch wirklich im neuen Jahr damit starten kann und nicht im laufenden Prozess vielleicht auch mal irgendwelche Buchungen oder ähnliches untergehen, weil man dann doch irgendwie vergessen hat, das doppelt zu pflegen, vielleicht auch nicht die eine oder andere Funktion so gesehen hat und ich denke dann auch, mit dem ruhigen Kopf daran zu gehen und das dann zu integrieren, das ist wahrscheinlich dann die beste Wahl für alle Seiten.

Moritz14:05Ja genau, du hast ja gerade gesagt, wir nehmen uns ja auch wirklich die Zeit und legen das zusammen ein, geben Tutorials oder wie auch immer Einführungen und betreuen die ganz nah und das geht halt auch nicht mit allen gleichzeitig. Deswegen kommt uns das auch ganz gelegen, dass manche das lieber erst ein paar Monaten angehen wollen, dann kann man sich das so bisschen einteilen, statt alle auf einmal.

Claas14:26Ja, auf alle Fälle. fahren die auch zum Teil an, je nachdem, wie es immer gewünscht ist. sonst wäre man nur noch unterwegs, sage ich mal, messen, kommen noch

Moritz14:35Ja.

Claas14:36mit dazu. auch im Büro fällt natürlich viel, aber dann, die natürlich auch erledigt werden muss. Und so ist es, glaube ich, ein gesunder Spagat, den wir dann machen. Das ist ja, das

Moritz14:44Genau, so muss man niemanden vertrösten. Das ist ganz gut.

Claas14:48ist immer wichtig. Ja, und du bist schon mal angefangen, hast auch ein bisschen mal die Händlerseite angeschnitten. Wir ja gerade schon über saisonale Sachen gesprochen, Kaltasphalt beispielsweise oder für die Fugensanierung, was dann alles so in Frage kommt. Und da ist uns natürlich auch etwas interessantes aufgefallen. Und das haben wir natürlich auch erst mit der Zeit in vollen Zügen natürlich dann einerseits gesehen, aber auch immer mehr verstanden. Der Markt ist ja ziemlich intransparent. Wenn man jetzt, sage ich mal, sich andere Märkte auf den B2B-Bereich anguckt, da weiß man ja genau nach einer Google-Recherche, was kostet Produkt XY? In unserer Branche ist es ja ein bisschen anders. Die Preise sind ja nicht wirklich transparent. Also man findet jetzt nicht innerhalb von zwei, drei Minuten raus, was kostet einmal Kaltasphalt von Anbieter XY. Und das können wir gerne mal durchschnacken. Vielleicht hast du ja schon mal so ein, zwei Ideen, woran das vielleicht liegen könnte.

Moritz15:41Woran das liegen könnte, dass die Preise so intransparent sind. Also es kommt natürlich

Claas15:45Ja genau.

Moritz15:46auf die Produkte an. Kaltasphalt, also intransparent, klar gibt es ja auch Schwankungen, oder? Man weiß ja, Rohölpreise, man merkt es an der Tankstelle, sind die Preise stark gestiegen. In Kaltasphalt steckt ja auch ein Stück Rohöl mit drin. Das ist ja auch an den Preis gebunden, das Bitumen zum Beispiel. ja, intransparent ganz klar liegt sicher auch daran, weil die Leute handeln oder der Anbieter, der verhandelt mit seinem Käufer auch Spezialkondition zum Beispiel, der möchte auch möglichst hohe Margen haben zum Teil. Also es gibt solche und solche Anbieter natürlich. Manche haben für alle die gleichen Preise, manche haben je nachdem, wie viel abgenommen wird, auch relativ große Unterschiede, was man ja auch verstehen kann. Daher kommt natürlich auch ein bisschen so die Intransparenz. kommt sicher auch auf das Produkt an. gibt welche, du nennst das ja immer Gummiasphalt, ich, oder? Also so welche

Claas16:45Ja, Kaugummiasphalt.

Moritz16:46Kaugummiasphalt, was man vielleicht auch im Baumarkt einfach kauft, was vielleicht qualitativ nicht so hochwertig ist wie was anderes, was vielleicht gar nicht genutzt werden darf für manche Anwendungsfälle. Und es ist dann halt auch nicht so ein Standardprodukt halt, deswegen ist es vielleicht auch so intransparent der Preis. Aber es gibt halt auch einfach keine Vergleichsform neben RoadPartner, wo man die Preise einfach transparent nebeneinander sehen kann und vergleichen kann. Also das ist halt wahrscheinlich einer der Hauptgründe. Es gab sowas gar nicht, was die Transparenz irgendwie hätte geben können, oder? Oder was denkst du?

Claas17:28Ja, auf alle Fälle. Also bei Kaltasphalt, das war jetzt das Beispiel, was ich angeschnitten habe, da ist es ja noch am ehesten transparent. Weil es einfach relativ viele Anbieter gibt, aber ich sage mal, es gibt namhafte Anbieter, die wirklich auch für Qualität stehen, wo natürlich der Preis dann auf der 10-20 % mehr ist. Aber du hast es richtig angesprochen, also einerseits Kaugummiasphalte, gerade beim LZN. Jetzt heißt es nicht immer, der günstigste ist der qualitativ schlechteste. Aber in vielen Teilen ist es dann doch so, dass natürlich dann die Qualität auch leidet, weil für ein hochwertiges Produkt muss auch manchmal mehr gezahlt werden. Und hochwertiges Produkt, das hatten wir auch schon mal in einer unserer Folgen, gerade dann bei der Schlaglochsanierung und der ähnliches, ist dann schon wichtig. Du hast auch gerade vorhin gut angesprochen, wenn es dann mal wieder dazu kommt, dass es friert, wieder nicht friert, friert und man hat das Schlagloch schon repariert und hat dann ein minderwertiges Produkt drinne. ist die Bauhofkolonne eine Woche später wieder da, muss das gleiche Schlag noch flicken. Was einerseits, sage ich mal, bei den Anwendern selber natürlich nicht gut aufstößt, sondern man sagt, jetzt haben wir es repariert, warum haben wir nicht ein Produkt, das wirklich jetzt den Schaden repariert, wo wir nicht nächste Woche wieder hinfahren müssen. Unsere Liste ist voll. Wir fahren jedes Mal die gleichen an. Das ist die eine Seite. Und auf der anderen Seite natürlich auch für den Steuerzahler, ob er jetzt eben das zahlt. Aber auch natürlich, wenn er morgens zur Arbeit fährt und sagt, Wie, drei Tage ging das doch jetzt wieder, wieso fahre ich jetzt wieder durch ein Schlagloch? Das bringt dann natürlich alles Verärgerungen mit, aber genau bei Kaltasphalten ist es noch am ehesten transparent, obwohl es schon wenig transparent ist, aber desto weiter man dann reingeht in die Straßenunterhaltung oder auch in den Straßenbau und die verschiedensten Verbrauchsmaterialienprodukte auf bituminöser Basis, aber auch so Baustoffe anguckt, wird es noch mal transparenter. Sprich, desto nischenhafter finde ich schon fast unproduktiviert, umso transparenter ist der Preis, weil man eigentlich gar keinen Preisvergleich dazu hat. Bei uns, es gerade gut angesprochen, wir haben die gängigsten Anbieter am Markt und genau, man kann ein bisschen vergleichen. Es geht jetzt gar nicht darum, dass der günstigste mal gewinnen soll. Man hat ja auch seine Erfahrungen mit Produkten gemacht und weiß mit welchen man zufrieden sind, womit die Kolonne vertraut ist, wo man einfach sagt, man ist bereit, auch sage ich jetzt mal ein paar Euro mehr auszugeben und hat dafür wirklich das Produkt, was man sich auch wirklich wünscht, was für den Anwendungsfall top geeignet ist und dann auch wirklich lange hält. das wäre, ich auch sagen, wie du es auch schon beschrieben hast, natürlich ein wichtiger Punkt und Genau, ansonsten transparent handeln hast du angesprochen.

Moritz19:52Ja, also... Sorry, wie bitte?

Claas19:56Handeln, jeder ist in eigenes Glück geschmiedet, aber natürlich hat ein

Moritz19:59Haha.

Claas19:59kleineres Bauunternehmen natürlich nicht die Verhandlungsmacht wie einer, der größere Mengen übers Jahr hinweg abnimmt.

Moritz20:06Ne, absolut. Erstmal noch zu deinen ganzen Punkten, die du gesagt hast. Ich wollte dich nicht unterbrechen. Also, Geiz ist nicht geil. Also, wie gesagt, du hast gesagt, das ist überhaupt nicht nachhaltig, wenn man da jetzt den billigsten Kaltasphalt verbaut, dann muss die Kolonne nochmal anrücken und so was. Das ist überhaupt nicht im Sinne des Steuerzahlers. das kann es nicht sein. Da kann man lieber zu hochwertigen Produkten greifen, die auch bisschen teurer sind. Das ist halt nicht unbedingt besser, nur wenn es nach dem Preis geht. Auf der anderen Seite ist es halt umso schwerer, weil man braucht diese Vergleichbarkeit irgendwoher und das gibt es halt gar nicht. Die Kunden wissen ja oftmals gar nicht, was jetzt unbedingt besser ist und worauf sie vielleicht auch achten müssen und in anderen Branchen ist es halt auch stinknormal, dass man da die Preise vergleichen kann, oder? Also wenn man... Das ist halt schon wirklich außergewöhnlich für den Straßenbau, dass in manchen Kategorien gar keine Transparenz herrscht, oder?

Claas21:03Auf alle Fälle, ob das jetzt ein Büro ist, was ich Büro-Material anschaffen möchte, neuen Bildschirm, was weiß ich, für die Mitarbeiter, da kann man ja genau gucken, vergleichen LG, Samsung, was kostet was.

Moritz21:16Was würde ein Straßenbauunternehmer denn jetzt machen, wenn er einen Preis vergleichen will? Wie würde der das jetzt auf normalem Weg, RoadPartner ausgeblendet machen? Wie würde er...

Claas21:24Ja, oft natürlich den angenehmsten Weg. Man weiß von seinem Anbieter, der man vielleicht seit Jahren hat, den Preis. Und der hat sich auch vielleicht seit Jahren nicht geändert. Höchstens dann, wenn es eben, wie du vorhin angesprochen hast, natürlich Rohstoffpreise steigen, dass dann mal gesagt wird, okay, kommt fünfprozentig Aufschlag drauf. Aber im Grunde genommen sonst nur über Anfragen, dass man dann wirklich mal einen anderen Anbieter anfragt und sagt, hey, was kostet denn euer Eimer, Kaltasphalt? Den kriegst du für den und den Preis. Dann denkt man sich vielleicht, den haben wir mal auf einer Messe gesehen, die haben den vorgeführt, die haben den eingebaut. Der hat auch einen super Eindruck gemacht. waren jetzt keine wesentlichen Unterschiede aufgefallen.

Moritz22:03Aber was ein ganz großer Nachteil ist bei dem Weg, wir kennen es selber, wir haben mit so vielen Anbietern schon gesprochen, die haben extra teilweise auch Listen mit sehr hohen Preisen für Neukunden. Also wenn man so eine generische Anfrage stellt, dann kriegst erst mal die Liste mit überzogene Preisen. Also es kann sein, solche gab es auch schon, die wir gesehen haben.

Claas22:23Ja, das so.

Moritz22:27genau, das ist dann halt wirklich vielleicht nicht der effizienteste Weg oder? Es ist aber einfach extrem schwer aktuell. Oder war es in der Vergangenheit, da öffentliche Preise überhaupt zu bekommen oder Vergleichspreise, oder?

Claas22:42Ja, auf alle Fälle. Und was auch natürlich interessant ist für die Kleinen und Mittelständigen, wir senken ja den administrativen Aufwand einerseits für den Händler, aber auch für den Kunden. Der Kunde hat eine kürzere Prozesskette innerhalb des Einkaufs. Da gibt es ja auch bald einen spannenden Artikel von uns, wo man dann einfach sieht, wie viel auch wirklich im Einkauf sparen kann. bin überzeugt, in jedem Unternehmen gibt es zig Aufgaben, die man sich kümmern kann. Und man ist froh über jeden Prozess, der sich verkürzt. der uns einfach viel Geld kostet. Und auch dem Anbieter gegenüber ist es natürlich so, die haben auch, sage ich mal, margentechnisch natürlich viele Kosten da mit drinne, ob es ein Vertrieb ist oder ähnliches, wo man sich natürlich auch immer fragen muss, in einem Altersfall, wie hoch ist der Vertriebsaufwand jetzt dafür? Wenn ich jetzt zehn anfrage, brauche ich zehnmal eine Präsentation, wie in einem Altersfall eingebaut wird. Oder eine Fugenvergussmasse, die ist relativ identisch immer, sage ich mal. Und da sehe ich dann auch einfach den Vorteil, wo wir dann auch einfach gut wirklich auch für kleine und mittelständische mit agieren können und sagen können, wir können uns ganz andere Preise anbieten, weil der Beratungsaufwand etc. alles nicht so hoch ist. Das ist natürlich auch für alle ganz interessant.

Moritz23:49Ja, wir hatten es ja gerade auch ein bisschen mit den Anbietern, ja auch Interesse eigentlich haben. Also teilweise haben sie ja auch ein Interesse an Transparenz. Die profitieren extrem auch von so einer Plattform, oder? Also wir haben ja sehr viel gutes Feedback auch von den Anbietern. Die freuen sich natürlich auch, dass sie sich auch positionieren können gegenüber der Konkurrenz. Und da wäre die Frage, wie viel Offenheit Transparenz verträgt der Markt denn?

Claas24:18Das ist eine gute Frage. Aus eigener Sicht aus einem Bauunternehmen muss ich ja sagen, Transparenz kann ja gar nicht, also das kann ja gerne sehr viel sein, weil es für mich dann natürlich einfach super ist, weil ich vergleichen kann, weil ich schauen kann. Wir letztes Mal auch gesagt, unsere Plattform ist ja schon eine kleine Messe, digitale Messe. Man kann sich wirklich mal informieren, was gibt es, weil im Internet geht man dann doch nur mal rein und guckt und dann sagt, naja, okay, die zwei kann dich und dann schließt man die Suche wieder. Deswegen denke ich schon, dass Transparenz ein gutes Thema ist. Du sagst es auch, auch dem Anbieter bringt es vieles. Einerseits natürlich auch bei uns die Sichtbarkeit alleine. Man wird die Sichtbarkeit alleine nicht so herstellen können. Man wird auch immer wieder als Anbieter mit in Gedanken gerufen, weil man viel oft das jetzt sieht, als wenn, sage ich mal, ein Vertriebler vielleicht mal vor zwei, drei Jahren da war. Dann hat man es gar nicht mehr in Gedanken, wahrscheinlich schon auch wieder vergessen. Und wie du es auch gerade gesagt hast, bietet es natürlich auch Vorteile. Man kann sich von der Konkurrenz abheben. Man kann auch noch mal bisschen, sage ich mal, Das alles schick darstellen natürlich und auch mal bisschen seine Vorteile beschreiben und sagen können, was kann denn mein Produkt vielleicht gegenüber dem Produkt des Gegenanbieters. Ich glaube, das ist schon ganz interessant oder würden dir dazu noch Punkte einfallen?

Moritz25:32Ja, vielleicht einmal zu der Darstellung. Da wollen wir auch bisschen unterstützen aktuell. haben den Händlern jetzt oder Anbietern auch die Möglichkeit gegeben, dass sie uns Videomaterial zum Beispiel zur Verfügung stellen können, dass wir das dann auch in einem gewissen Rahmen vielleicht bewerben können, deren Produkte. zum Punkt Preisoffenheit. Also am Anfang fand ich es ganz interessant. Da war das ja so wie, ich würde fast sagen schon so ein rotes Tuch für viele. Aber mit der Zeit Es ist fast schon das Gegenteil. Es kommen ja welche, die auch direkt sagen, sie möchten die Preise öffentlich haben, weil sie auch ganz klar die Vorteile erkennen. Und es ist ja auch einfach so, die, die öffentliche Preise bei uns anbieten, die machen auch mehr Umsatz. Also

Claas26:14Das stimmt.

Moritz26:15es sind natürlich auch die, die mit attraktiven Preisen ins Rennen gehen, muss man so sagen. Und der Kunde, der vielleicht sich auch neu registriert, bevor er sich registriert und der sieht einen guten Preis, dann hat er sich vielleicht auch schon ein Stück weit entschieden. Und Wir unterstützen das natürlich auch im Sinne der Kunden. Möchten wir auch öffentliche Preise. Also ist ja auch ganz klar, man ist ja auch vielleicht nach außen hin interessanter, wenn man öffentliche Preise hat. Das ist

Claas26:41Ja.

Moritz26:42auch ein großer Vorteil, würde ich sagen. Und wir unterstützen das ja auch, indem wir gezielt Werbung schalten für die, die öffentliche Preise anbieten. das Promoten wir sozusagen, das nicht gute Verhalten, aber Das ist für alle Seiten glaube ich das Beste.

Claas27:03Ja, also wie du sagst, es hat sich wirklich bewährt, wie man den öffentlichen Preis hat. Wir können viel mehr dann auch für die tun als kleine Serviceleistung, sage ich mal auch.

Moritz27:15Richtig.

Claas27:16Und wenn man sich so die Bestellungen anguckt, die, sage ich mal, wöchentlich täglich reinkommen, dann sieht man dann halt auch wirklich, okay, mit öffentlichen Preisen bringt es einfach einen enormen Vorteil, weil man viel mehr gesehen wird, viel eher gesehen wird. Du hast auch gesagt, man hat sich vielleicht schon dann ein Stück weit entschieden und geht gar nicht mehr so in der Tiefe dann da rein und vergleicht dann noch groß.

Moritz27:36Ja, also es hat auch mal einmal ganz am Anfang, das war bei einer der ersten Messen, wir waren, hat ein Anbieter das auch gesagt, wo wir ihn auf die Preis-Thematik angesprochen haben, da er schon fast so bisschen genervt, nicht genervt, aber so reagiert, so ja, bei mir kriegt jeder den gleichen Preis. Er hat sich schon ein bisschen geärgert über diejenigen, die solche Preisspielchen machen mit deren Konten und Das finde ich eigentlich auch ganz fair gegenüber den Kunden. Ich finde es auch selber so, ja, okay, wenn jemand da keine öffentlichen Preise hat, nicht, ich will jetzt nicht alle über einen Kamm scheren, aber es gibt sicher auch das eine oder andere schwarze Schaf, das die Preise halt versteckt. Weißt du?

Claas28:17Ja, also sehe ich genauso wie du, also irgendwo welche, man in eine gleiche Kategorie Kunden einordnen kann, die müssen auch irgendwo den gleichen Preis bekommen. Wenn man jetzt natürlich Kunden hat, sehr groß sind, natürlich Großmengen abnehmen, über das Jahr hinweg, durch man sicher seine Kapazitäten planen kann, sicher weiß, ok, gewisser Bedarf von den Sachen, ich hergestellt habe, beziehungsweise ein

Moritz28:36Ja, da hast du recht.

Claas28:37Großteil meiner Produkte geht so und so an den Kunden, dann kann man es natürlich nachvollziehen, dass der in gewissen Teil natürlich mit seinen Konditionen bevorzugt wird. Aber ansonsten sehe ich es 100 % nicht so wie du, aber das auch das Interessante an unserer Plattform. Individuelle Konditionen, sprich für den Großen, können wir die mit ablichten. Und auf der anderen Seite für die Kleinen und Mittelständigen eben durch den Wegfall der administrativen Arbeit bieten wir denen auch einen enormen Vorteil, sprich einen Preisvorteil. Das ist natürlich auch ganz interessant für die, weil die müssen weder in die Verhandlungen reingehen, haben vielleicht gar keinen Einkauf und können trotzdem zu guten Konditionen einkaufen. Vielleicht nicht so wie der allergrößte am Markt, aber eben besser als vorher. Das ist natürlich ein wahnsinniger Vorteil für die.

Moritz29:16100 %ig. Da hast du absolut recht. Das mit der Planbarkeit, da stimme ich dir auch voll zu, das muss auch honoriert werden und das wird ja auch vom Anbieter durch solche Rahmenverträge und ähnlichem. Aber der Anbieter kann ja auch in einem anderen Rahmen über Preisstaffelungen, so Mengenrabatte, bessere Konditionen anbieten und transparent vor allem. Weil er kann ja auch sagen,

Claas29:41Ja.

Moritz29:41okay, wenn du so und so viel auf einmal bestellst, dann kriegst du den Preis. Das ist natürlich nicht so gut, wie wenn jemand gewisse Mengen sowieso oder fast garantiert abnimmt, über einen größeren Zeitraum. Aber so könnte man auch mit maximaler Transparenz reingehen.

Claas29:57Ja, auf alle Fälle, und wir haben es jetzt auch schon am eigenen Leib ein bisschen erfahren, manche sagen dann, wir haben jetzt gerade gar nicht so die Lagerflächen frei, Lagerflächenkosten. Manche verstehen das ja nicht immer ganz, aber auch eine Palette Fugenband, die da über ein Jahr hinweg steht, verursacht Kosten. Das ist natürlich einfach so. Aber man darf wirklich nicht vernachlässigen, wenn man Kleinstmengen einkauft oder ein bisschen vorausschaut, natürlich guckt, okay, sagt, was habe ich dieses Jahr noch, was läuft noch? Selbst das kleine Unternehmen, wenn man sagt, pro Jahr gehen nur zwei, drei Paletten Fugenbänder weg. Lieber einmal eine Palette kaufen anstatt zehnmal vier Packungen Fugenbänder, weil es preislich enorm was ausmacht, was man vielleicht in dem Moment immer sagt, ja, jetzt anders geht es gerade nicht. Aber wenn man es doch mal fürs Jahr hochrechnet, dann macht es echt viel aus, was man sich natürlich einspart. Und potentiell hat niemand was gegen Einsparung.

Moritz30:50Das beste Beispiel ist doch der Probeeimer.

Claas30:53Genau.

Moritz30:54haben wir ja berechnet. kannst du, natürlich je nach Bedarf, je nach Größe des Unternehmens, da kannst du zigtausende Euro im Jahr sparen, wenn du sie auf Menge kaufst, wenn du dir mal eine Palette hinstellst, als wenn du, und dann kaufst du es halt für zwei, drei Euro das Stück, anstatt irgendwie übers Mischwerk dann für zehn Euro den Eimer oder sogar mehr.

Claas31:15Auf alle Fälle, und man muss ja sagen, der Probeeimer ist ja das noch, am wenigsten im Kopf ist. Würde man jemanden fragen,

Moritz31:20Ja.

Claas31:22wo glaubst du, kannst du am meisten Geld rausholen? Das würde keiner sagen, mit dem Probeeimer.

Moritz31:25Das wäre das letzte, womit sie kommen.

Claas31:29hast es super beschrieben. Selbst für ein Bauunternehmen mit einer Kolonne waren es ja schon massig Geld.

Moritz31:34Nö.

Claas31:36Ich habe es nicht mehr genau im Kopf, aber eins mit mehreren Kolonnen spart ja schon etliche Tausende.

Moritz31:40Es muss glaub ich immer vierstellig gewesen sein, glaub darunter ging's gar nicht.

Claas31:43auf alle Fälle und wenn man sich das dann doch mal hochrechnet durch die ganzen Produkte, die man doch eben einkauft, ist man schnell bei 50 bis 100.000 Euro selbst für ein kleines mittelständisches Unternehmen, was man im Jahr einspart, auch für seine Asphaltkolonne. Und das ist ja schon mega interessant. Kann man sich das mal vorstellen. Die Kolonne kommt doch seit Jahren an und sagt, die eine Tandemwalze oder was weiß ich, die macht nicht mehr das, was sie machen sollen. Da kann der Chef auch mal sagen, okay, es lief dieses Jahr ja wirklich gut. Einerseits durch die Einsparung, andererseits natürlich durch die Leistung, die gebracht worden ist. Eigentlich haben wir gesagt, wir wollen die acht Jahre halten, aber wir können jetzt auch wirklich sagen, die ist abgeschrieben, wir investieren neu. Auf der anderen Seite, auch ein Chef, würde ich sagen, wird es nicht unberührt lassen, wenn er sich auch am Ende des Jahres noch mal vielleicht eine kleine Summe mit auszahlen könnte, weil einfach mehr übergeblieben ist. Egal wie man es jetzt sieht, ob es in der Firma bleibt, ob es vielleicht auch selber geht, es sollte im Interesse aller sein, dass man natürlich auch diese Einsparungen mitnimmt, weil die einfach super leicht umzusetzen und möglich sind. ohne dass man sagen muss, jetzt muss eine Person einstellen, die muss angelernt werden, die will jetzt auch ein Fixgehalt von 60.000, mit Arbeitnehmerkosten 75.000. So, dann muss man erst mal zwei, drei Jahre anlehren, bis die genau weiß, okay, wo liegen die Einsparungen. Nein, es geht auch echt ein bisschen einfacher, muss man wirklich sagen, ohne großen Aufwand.

Moritz32:59100 %ig. Und wir haben gerade nur über Proben gesprochen. Wenn du überall Einsparungen hast, ist das potenziell ja enorm. Und alleine, du hast es vorhin schon ganz kurz angeschnitten, was man sich sparen kann. Anstatt, dass du zehn Anbieter anrufst, dir Angebote einholst und da zig E-Mails hin- und herschickst, bevor du dann vernünftige Preise hast, eben kurz einen Account machen, zwei Minuten einloggen und dann kannst du direkt alles miteinander vergleichen. Was du dann auf eine Bestellung sparst, wenn du das auch noch mit einberechnest, den Zeitaufwand, oder dass du es dann überhaupt mal machst, weil du vielleicht nie so ein Ergebnis erzielen würdest, das ist dann natürlich auch dann pro Bestellung wieder ein Betrag.

Claas33:40Ja, das schon Wahnsinn. das stimmt. Zeit? Eine Minute?

Moritz33:48ja, okay. Ja, klasse. Das war auf jeden Fall spannend das Thema. Vielleicht noch ganz kurz die nächste Folge, da haben wir auch schon einen spannenden Gast. Die Aufnahme ist ja schon gelaufen. Wollen wir da vielleicht ganz kurz einen Teaser geben oder spannen wir die Zuhörer auf die Folger?

Claas34:04Lass uns das mal als Überraschung machen. Wird ein sehr interessantes Thema.

Moritz34:05Ja, nächste Folge auf jeden Fall reinhören. Das ist sehr interessantes Thema. in einem anderen Setup, halt wie gesagt mit einem Gast, Claas vor Ort mit dem Gast. Und ja, wir haben auch schon eine andere sehr interessante Anfrage, da freuen wir uns drauf, mit einem Nachunternehmer eigentlich. Da haben wir auch schon eine Einladung gekriegt, ein bisschen rein zu gucken. Also falls ihr auch irgendwelche Anregungen, Wünsche, Fragen oder sonst was habt oder Ideen, was man behandeln könnte als Thema, immer her damit. Ihr kennt ja die E-Mail podcast at roadpartner.de. Klas, hast du noch was zu sagen?

Claas34:44Nö, habe nichts mehr zu sagen. Hab mir wieder große Freude bereitet und ich freue mich auf unsere nächste Aufnahme.

Moritz34:50Ja, ich mich auch. Also, bis dann, ne? Ciao!

Claas34:53Macht's gut, ciao!